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Gleitgel – eine Einführung

Veröffentlicht am 6.10.2026

Der Einsatz von Gleitgel ist in der Bevölkerung bereits weit verbreitet. Es macht den Sex angenehmer, bringt Spaß und vereinfacht den Einsatz von Toys. Damit ihr wisst, welches Gleitgel am besten zu euren Bedürfnissen passt, werden im folgenden Text zuerst die verschiedenen Arten vorgestellt, um dann auf verschiedene Verwendungsbereiche einzugehen.

Die vier Arten

Es gibt die folgenden vier Arten: Gleitgel auf Wasserbasis, auf Silikonbasis, als Hybrid aus Wasser und Silikon sowie auf Ölbasis.

Wasserbasis

Gleitgel auf Wasserbasis ist der Allrounder und für den Alltag sehr zu empfehlen. Es hat den Vorteil, dass es sich sehr gut mit Latexkondomen und den meisten Silikon-Toys verträgt. Außerdem lässt es sich leicht mit Wasser abwaschen und klebt auch nicht auf der Bettwäsche.

Als Nachteil ist zu erwähnen, dass es sehr schnell einzieht und ihr dementsprechend bei einer längeren Session nachlegen müsst. Außerdem kann es bei einigen Frauen die Scheide reizen. Ferner hält es nicht unter der Dusche.

Für den Alltag ist es in den meisten Fällen sehr zu empfehlen.

Silikonbasis

Gleitgele auf Silikonbasis glänzen dort, wo die Gleitgele auf Wasserbasis versagen. Die Vorteile liegen hier in der langen Nutzungsdauer. Außerdem werden sie nicht vom Körper aufgenommen und halten auch unter Wasser.

Als Nachteile sind zu erwähnen, dass diese Gleitgele Silikon-Toys angreifen und die Oberfläche mit der Zeit matt und porös machen. Außerdem ziehen sie in Stoff ein und lassen sich nur mit Seife von der Haut entfernen.

Gleitgele auf Silikonbasis sind daher vor allem für längere Sessions und Analsex sehr gut geeignet.

Hybride Gleitgele

Wie der Name schon sagt, sind hybride Gleitgele eine Mischung aus Wasser- und Silikonbasis. Vorteile sind hier, dass sie länger halten als Gleitgele auf reiner Wasserbasis, sich aber leichter abwaschen lassen als reines Silikon. Außerdem sind sie meist kondomsicher.

Der Nachteil ist, dass sie keiner klaren Kategorie zuordenbar sind. Außerdem sind nicht alle Formeln toy-sicher. Meist sind diese auch teurer und ihr müsst erst ausprobieren, wie lange einzelne Produkte halten.

Hybride Gleitgele sind daher für viele ein brauchbarer Kompromiss, wenn Gleitgele auf Wasserbasis zu schnell verbraucht sind.

Ölbasis

Gleitgele auf Ölbasis haben den Vorteil, dass sie sehr lange halten und sich auf der Haut wie eine Massage anfühlen. Sie haben aber den Nachteil, dass sie Latexkondome zerstören und viele Toys aufquellen und klebrig werden lassen. Gleitgele auf Ölbasis ziehen sehr stark ins Laken ein und können das Milieu der Vagina durcheinanderbringen.

Sie sind vor allem für eine Massage oder Analsex zu empfehlen. Für den Einsatz von Toys oder Kondomen sind sie die schlechteste Wahl.

Einsatz von Gleitgel

Der Einsatz von Gleitgel eignet sich vor allem beim Analsex, beim Einsatz von Toys und – wie eingangs erwähnt – bei Latexkondomen. Als Geheimtipp ist es vor allem bei einem Handjob für den Mann oder beim Fingern (insbesondere der Klitoris) zu empfehlen. Probiert es einfach mal aus und nutzt es für den Start beim Vorspiel, bevor ihr zu Toys oder Analsex übergeht.

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